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Bitcoin only: Volksbank Bayern Mitte setzt ab 2022 auf BTC

Bitcoin verdienen - 5 sichere Methoden
© Michaela Richter, Bitcoin-Kurier

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte will den Kauf von Bitcoin anbieten und Kunden in Fragen der Verwahrung und Anschaffung beraten.
  • Dabei zeigt sich, dass der Regionalverband nur in Bitcoin eine angemessene Anlage für seine Kunden sieht.
  • Im nächsten Jahr will man die Dienstleistungen im Zusammenhang mit Bitcoin realisieren.

Nachdem bekannt wurde, dass bei der Sparkasse ein erstes Pilotprojekt in der Mache ist und man an einem Wallet arbeitet, folgt nun die nächste frohe Botschaft in der Vorweihnachtszeit. Andreas Streb, seines Zeichens Vorstand der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte, gab in einem Interview bekannt, dass man Dienstleistungen im Krypto-Sektor anbieten will.

Dabei scheint man zu dem Schluss gekommen zu sein, dass Bitcoin das einzig wahre Krypto-Asset ist und will sich ganz auf BTC fokussieren. Dazu wurde auch schon das Personal umfassend geschult. Ab nächstem Jahr will man Kunden bei der Verwahrung unterstützen und arbeitet demnach auch an einer eigenen Wallet-Lösung, die es den Kunden erlauben wird, Selbstverwahrer zu sein.

Das hat neben der besseren Verfügbarkeit für die Kunden ganz nebenbei auch den Vorteil, dass man keine BaFin-Lizenz für ein Kryptoverwahrgeschäft benötigen wird. Ein konkreter Termin steht für den Start jedoch noch nicht fest, weil man im Zusammenhang mit dem geplanten Angebot noch technische und regulatorische Fragen klären muss.

Die Banken müssen mitspielen

Das Interview macht ebenfalls deutlich, dass es Banken gibt, die bereit sind, sich anzupassen. Bisher wird der Markt durch alteingesessen Bitcoin-Börsen dominiert, die ihren Sitz in der Regel im Ausland haben. Dabei macht die Expansion von Coinbase auf dem deutschen Markt deutlich, dass hiesige Kreditinstitute handeln müssen oder ihre Kunden sehr wahrscheinlich verlieren werden, wenn diese in Bitcoin investieren wollen.  

Abseits von der Überlegung, nicht von der Veränderung überrollt werden zu wollen, haben Banken aktuell weitere Probleme. Tatsächlich können die meisten Kreditinstitute in Hinblick auf klassische Spar- und Anlageprodukte gar keine attraktiven Angebote mehr machen. Kunden erhalten nicht nur keine Zinsen mehr auf ihre Einlagen, sondern zahlen sogar noch Negativzinsen bzw. Verwahrentgelte oben drauf.

Bitcoin ist als Anlage insofern riskant, als das die Preisschwankungen extrem hoch sind. Als langfristige Anlage konnte sich BTC aber bisher behaupten. Damit könnte Bitcoin für Sparer ein Zufluchtsort werden, wenn sie ihr Kapital nicht in Aktien, Fonds oder Anleihen anlegen möchten oder können. Schließlich kann man bei den meisten Anbietern am Markt auch kleine Sparbeträge in BTC investieren, ohne mit hohen Ordergebühren konfrontiert zu werden.

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