Bitcoin Cash: Hard Fork am 15. Mai

Monero geht weiterhin gegen ASIC vor
© Bitcoin Kurier

Die Fork vom Fork

Bitcoin Cash will seinen Funktionsumfang weiterentwickeln und kündigte in einem Blogpost den Hard Fork an. Am 15. Mai soll es soweit sein und man verspricht sich dadurch mehr Sicherheit, Privatsphäre und eine höhere Geschwindigkeit.

Konkret wird es darum gehen Schnorr Signaturen zu implementieren. Diese erlauben es u.a. auch nativ mit mehreren Schlüsseln zu signieren. Die Fork war innerhalb der Community nicht unumstritten, letztlich setzten sich die Befürworter jedoch durch.

Noch vor Bitcoin

Mit der kommenden Hard Fork kommt Bitcoin Cash den Bitcoin Entwicklern zuvor. Dort arbeitet man immer noch an der Implementierung von Schnorr Signaturen. Dabei orientieren sich die Entwickler grundsätzlich an dem Vorschlag von Peter Wullie, weichen aber von der für Bitcoin angedachten Lösung ab.

Es wird tatsächlich spannend zu beobachten sein, ob Bitcoin Cash damit Impulsgeber seien kann. Außerdem will man direkt auch eine Lösung finden, um verlorene BCH Coins wiederherzustellen. Dabei handelt es sich um BCH, dass versehentlich an Segwit-Adressen gesendet wurde.

Was muss man beachten?

Es wird erwartet, dass der Hard Fork ohne größere Probleme ablaufen wird. Wer ganz sicher gehen möchte, der kann am Tag X auf Transaktionen verzichten. Solange das eigene BCH auf dem Private Key liegen bleibt und nicht mit dem Netzwerk interagiert wird, kann erstmal nichts passieren.

Um den Zeitpunkt genauer abpassen zu können haben die Entwickler einen Countdown im Blockexplorer eingerichtet.

In einer Woche kommt die Fork. Welche neuen Features will BCH integrieren?

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