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Bitcoin bei 33.000 US-Dollar – Sind die Bullen endlich zurück?

Kursanalyse

Kompakt:

  • Bitcoin konnte erneut die Marke von 30.000 US-Dollar behaupten.
  • Damit liegt der Bitcoin-Kurs wieder in der Range, die er Ende Mai betreten hat.
  • Das Handelsvolumen war in den letzten Tagen immer noch sehr gering.

Der Bitcoin-Kurs kletterte in den letzten vier Tagen wieder nach oben. Nachdem es am 20. Juli so aussah, als ob BTC einen weiteren Preiseinbruch erleben könnte, zog der Kurs am Folgetag direkt wieder an. Grund dafür dürfte auch der positive Tenor der „The B Word“ Konferenz gewesen sein, bei der Elon Musk sich positiv zu Bitcoin äußerte.

Musk hatte zuvor für viel Wirbel und einen Einbruch an den Märkten gesorgt. Zunächst stieg Tesla in Bitcoin ein und nur wenig später ließ Musk verlauten, dass man BTC nicht akzeptieren wird, bis das Bitcoin-Mining endlich eine gewisse Umweltverträglichkeit erreicht.

Bei der Konferenz schlug Musk dann versöhnlichere Töne an und gab außerdem bekannt, dass er neben Bitcoin auch in Ethereum und Dogecoin investiert ist. Das schien dem Markt zu gefallen, denn noch am gleichen Tag kam die Wende und der Tageskurs schloss oberhalb von 32.000 US-Dollar ab.

Sind die Bullen zurück?

Auch das Handelsvolumen nahm am 21. Juli sprunghaft zu, fiel danach in den folgenden Tagen aber wieder auf ein Niveau zurück, welches im unteren Bereich liegt. Doch das gibt Grund zur Hoffnung, denn damit wird deutlich, dass die Flaute auch durch geringe Aktivität am Markt bedingt ist.

Dass der Widerstand im Bereich zwischen 29.000 US-Dollar und 30.000 US-Dollar erneut behauptet werden konnte, ist ebenfalls ein gutes Zeichen. Allerdings braucht es erst noch ein starkes Signal und ein höheres Hoch, um einen eindeutigen Trendwechsel im täglichen Chart erkennen zu lassen.

Screenshot: tradingview.com

Zuletzt scheiterten die Bullen am 29. Juni an der Marke von 36.000 US-Dollar. Sofern diese nicht in Angriff genommen wird, könnte dies sogar das Signal sein, dass der bearishe Trend fortgesetzt wird. Das wäre dann der Fall, wenn fortlaufend neue Tiefpunkte und niedrigere Hochpunkte im täglichen Chart ausgebildet werden.

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