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Binance verbrennt 393 Millionen Dollar – BNB-Kurs schwächelt

Bildquelle: Comfreak, pixabay.com

Kompakt:

  • Binance hat gestern erneut einen sogenannten Token Burn abgehalten.
  • Dabei wurden rund 1,3 Millionen BNB endgültig vom Markt genommen.
  • Damit vernichtete man planungsgemäß 393 Millionen US-Dollar.

Der Binance Coin hat eine fixe Umlaufmenge, die quartalsweise reduziert wird, indem Token durch die Bitcoin-Börse verbrannt werden. Gestern geschah der Token Burn zum sechszehnten Mal. Man vernichtete damit insgesamt 1.296.728 BNB, die einen Gegenwert von 393 Millionen US-Dollar zum Zeitpunkt des Ereignisses hatten.

Die Idee hinter dem Mechanismus ist simpel. Binance kauft mit seinen Einnahmen BNB vom Markt zurück und verknappt die gesamte Umlaufmenge durch die Token Burns. Zusammen mit den verschiedenen Verwendungszwecken des Tokens, soll eine hohe Nachfrage auf ein immer knapperes Angebot treffen und BNB dadurch möglichst im Wert steigen.

Betrachtet man die Kurshistorie von Binance Coin, dann wird schnell klar, dass es sich dabei um eine Erfolgsgeschichte für all jene Anleger handelt, die von der ersten Stunde an dabei waren.

Binance Coin mit schwacher Performance

Aktuell geht der Exchange Token jedoch durch eine schwierige Phase, die jedoch nicht nur den BNB-Kurs betrifft. Da Bitcoin erneut bei 30.000 US-Dollar steht, können sich die meisten anderen Krypto-Assets aktuell nicht erholen.

Zuletzt diente die Marke von 224 US-Dollar als Unterstützungszone für BNB im täglichen Chart. Sollte Bitcoin die Reise in Richtung Süden antreten, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass der BNB-Kurs diesen Bereich ebenfalls wieder testen wird. In diesem bearishen Szenario dürfte die Marke von 200 US-Dollar ein vorläufiges Kursziel darstellen.

Aber es gibt auch Faktoren, die für eine mögliche Erholung sprechen. Denn am 23. Juli startet ein weiteres IEO auf dem Binance Launchpad. Damit hat sich zumindest in der Vergangenheit ein erhöhter Bedarf nach BNB ergeben, der sich günstig auf den Kurs auswirkte. Es könnte aber sein, dass dieser Nebeneffekt durch die tendenziell schlechte Stimmung am Markt überschattet wird.

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