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Algorand wird Sponsor der FIFA WM 2022 in Katar

Fußball liegt auf dem Rasen
Bildquelle: Michal Jarmoluk, pixabay.com

  • Algorand wird Partner der FIFA und fungiert als offizielle Blockchain-Plattform.
  • Außerdem sponsort man die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Katar 2022 und die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Australien und Neuseeland 2023.
  • Laut der Pressemitteilung soll Algorand eine Wallet-Lösung bereitstellen.

Algorand wird offizieller Partner der FIFA und Sponsor der Fußballweltmeisterschaft 2022 in Katar. Das gab der Weltverband vorgestern per Pressemitteilung bekannt. Demnach wird Algorand die offizielle Blockchain-Plattform der FIFA und soll außerdem eine Wallet-Lösung bereitstellen.

Übergeordnetes Ziel soll aber die Weiterentwicklung einer Strategie für digitale Assets werden. Algorand kann als Smart-Contract-Plattform viele Anwendungsfälle bedienen und bietet u. a. auch vielen DeFi-Protokollen eine Heimat. Noch interessanter könnten in diesem Kontext jedoch NFTs sein, weil sich damit Eintrittskarten und andere Perks für Fußballfans tokenisieren lassen.

Konkreter wurde man bezüglich der effektiven Ziele in der Mitteilung aber nicht. Für Algorand dürfte dies wohl ein krönender Moment sein, bekommt man doch mit der Fußballweltmeisterschaft eine der weltweit größten Bühnen, die man nutzen kann, um sich zu präsentieren.

Fußball wird für Partnerschaften immer beliebter

Bei der Partnerschaft handelt es sich aber keineswegs um ein Leuchtturmprojekt. Tatsächlich nahmen in den vergangenen Jahren die Partnerschaften zwischen einzelnen Klubs, Verbänden und diversen Krypto-Assets und damit verbundenen Unternehmen deutlich zu.

So ziert in der Bundesliga beispielsweise Floki Inu den Trikotärmel der Werkself aus Leverkusen und Hoffenheim läuft mit Baby Doge auf. Algorand ist nach Crypto.com der zweite Partner für die FIFA. Angesichts des Bullenmarktes im letzten Jahr dürften die meisten Unternehmen in der Blockchain-Industrie hervorragende Bilanzen aufweisen und damit das nötige Kleingeld für ein Sponsoring mitbringen.

Wie viel Algorand am Ende hingeblättert hat, um sich die Partnerschaft zu sichern, ist hingegen nicht bekannt. Für den ALGO-Kurs spielte die Mitteilung eine untergeordnete Rolle. So konnte der Kurs zwar einen kleinen Sprung verzeichnen, aber darüber hinaus reagierte der Markt nicht. Wichtiger dürfte das heutige FOMC-Meeting sein, denn aktuell bestimmt die Fed die Laufrichtung bei zinsempfindlichen Anlagen.

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