Scottie Pippen, einst einer der prägenden Spieler der Chicago Bulls‑Dynastie, sorgt seit Monaten immer wieder für Schlagzeilen – allerdings nicht mehr auf dem Basketballcourt, sondern im Kryptosektor. Auf der Social‑Media‑Plattform X zeigt sich die NBA‑Ikone zunehmend überzeugt vom langfristigen Potenzial von Bitcoin und liefert damit Stoff für Debatten in der Finanz‑ und Kryptoszene.
Mit einem simplen Satz löste Pippen 2024 eine breite Resonanz in der Community aus: „Bullish on Bitcoin.“ Dazu setzte er den Hashtag #BeLikeSatoshi, eine Anspielung auf den anonymen Bitcoin-Schöpfer Satoshi Nakamoto. Der Beitrag erregte Aufmerksamkeit bei Fans, Experten und sogar Unternehmen der Branche. Die Kryptobörse Kraken antwortete ihm öffentlich: „Bulls will always be bulls, right Scottie?“
Auch andere medienstarke Akteure nahmen Pippens Tweet auf. Sein Post fügte sich in eine Reihe vorheriger Äußerungen ein, in denen der Basketballstar immer wieder seine Begeisterung für Bitcoin teilte – teilweise auf humorvolle Weise, etwa wenn er davon schrieb, Satoshi habe ihm im Traum zukünftige Bitcoin‑Preise verraten.
Ein Muster, das Hoffnung macht
Während frühere Tweets eher unterhaltsam wirkten, sorgt Pippen seit Kurzem auch mit inhaltlich tiefergehenden Beobachtungen für Aufsehen. So veröffentlichte er am 20. Februar 2026 eine Grafik, in der er Parallelen zwischen der aktuellen Marktlage und dem Bitcoin‑Kursmuster von 2020 sieht. Damals folgte auf eine Korrektur ein historischer Run von über 550 Prozent. Pippen deutet an, dass Bitcoin gerade an einem ähnlichen Wendepunkt stehen könnte.
Seine Analyse trifft auf ein Marktumfeld, in dem institutionelle Nachfrage steigt und Netzwerkaktivität zunimmt – Faktoren, die oft als Grundlage für nachhaltige Kursanstiege interpretiert werden. Pippens Beitrag verstärkte die Diskussion darüber, ob ein neuer massiver Bullenmarkt bevorstehen könnte.
Reaktionen aus der Kryptoszene
Dass sich eine Sportikone wie Pippen wiederholt öffentlich zu Bitcoin bekennt, sorgt in der Community für zusätzlichen Rückenwind. Neben Kraken meldeten sich viele Bitcoin-Anhänger und fragten ihn sogar nach Einschätzungen zu Altcoins. Seine Prognosen – etwa ein möglicher Altcoin‑Superzyklus oder ein Bitcoin‑Anstieg in astronomische Höhen – werden zwar nicht als Finanzberatung ernst genommen, tragen jedoch zur Popularisierung des Themas bei.
Zudem zeigt Pippen mit kurzen, prägnanten Botschaften wie „Study Bitcoin“, dass er seine große Reichweite nutzt, um das Thema Kryptowährungen breiter zu streuen und seinen Followern die Beschäftigung damit nahelegt.
Gleichzeitig kann man aber feststellen, dass sein „Bull Posting“ von der Community nicht frei von Kritik aufgenommen wird. Einige Beobachter merkten an, dass der Vergleich hinkt und die Marktsituationen nicht vergleichbar sind. Tatsächlich lässt sich der Bärenmarkt kaum noch leugnen und es wäre eine große Überraschung, wenn Pippens vage Prognose am Ende zutrifft.

