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Türkei setzt auf digitale Lira – Erdogan gegen Kryptowährungen

Bildquelle: Samuele Schirò, pixabay.com

Kompakt:

  • Die Türkei unternimmt Anstrengungen, eine digitale Lira einzuführen.
  • Präsident Erdogan sprach sich öffentlich gegen Kryptowährungen aus.
  • Bereits im April 2021 sprach die Zentralbank ein partielles Verbot gegen Bitcoin & Co. aus.

Präsident Erdogan hat sich bei einer Veranstaltung im türkischen Mersin zu digitalen Währungen und Kryptowährungen geäußert. Demnach sagte der türkische Präsident den Kryptowährungen den Kampf an.

Grundsätzlich sei die Türkei offen für digitale Assets, aber nicht für Kryptowährungen. Im April 2021 hatte die türkische Zentralbank ein Zahlungsverbot für Kryptowährungen erlassen. Damit wurde Bitcoin de facto als Zahlungsmittel verboten. Spekulationsgeschäfte und der Besitz sind jedoch nach wie vor erlaubt.

Im Bereich Digitalwährungen zeigt sich die Türkei hingegen fortschrittlich. Hier reichen die Pläne der türkischen Regierung zurück in das Jahr 2019. Nun hat man Anfang des Monats eine erste Plattform zur Erprobung der digitalen Lira fertiggestellt. Damit will man erste Tests wagen, deren Ergebnisse für das Jahr 2022 erwartet werden.

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Türkische Lira von Entwertung bedroht

Die Inflation beträgt in der Türkei runde 20 %. Das mag vielleicht auch einer der Gründe sein, warum die Türken gemeinhin als offen gegenüber Kryptowährungen gelten. Die Türkei steckt bezüglich der Inflation schon länger in der Klemme und bisher sind alle Vorstöße gescheitert, die Probleme zu beseitigen.

Tatsächlich wächst die Wirtschaft sogar und weist eine starke Konjunktur auf. Die Inflation bleibt jedoch das Hauptproblem, welches sich aber nicht mit dem Wachstum lösen lässt. Damit dürften Kryptowährungen wie Bitcoin weiterhin attraktiv bleiben. Schließlich setzen viele Anleger darauf, dass die deflationäre Kryptowährung sie vor der Inflation wirksam schützen kann.

Am Ende ist das jedoch nur die halbe Miete und es ist nicht abwegig, dass nach einem Verbot, Bitcoin als Zahlungsmittel zu nutzen, vielleicht ein grundsätzliches Verbot folgt. Ob die Bürger jedoch einer Lira vertrauen werden, die immer weiter an Wert verliert, ist hingegen fraglich.  

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