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Blockchain

Türkei plant digitale Lira – Start Ende 2020

Bildquelle: Samuele Schirò, pixabay.com

Lira goes Blockchain

Laut einer Publikation der Resmi Gazete soll die türkische Regierung geplant haben eine eigene digitale Währung zu kreieren. Die digitale türkische Lira soll über eine eigene Blockchain verfügen und bis zum Ende des Jahres 2020 fertiggestellt sein.

Damit wäre die Türkei die zweite Nation die ihre nationale Währung auf ein neues Format umstellen wird. Bereits im August hatte die chinesische Zentralbank ihre Pläne vorgestellt einen digitalen Yuan auf den Markt zu bringen.

Allerdings waren die Ankündigung überschwänglicher als die tatsächlichen Ergebnisse. Zwar hieß es die Entwicklung sei abgeschlossen, aber bis heute gibt es keine veröffentlichte Version. Also steigt die Türkei nun in das Rennen ein und könnte international zu den ersten Ländern gehören die über eine digitale Währung verfügen.

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Vor- und Nachteile

Unabhängig von den Bestrebungen einzelner Staaten bemängeln Kritiker die übermäßigen Kontrollmöglichkeiten die eine digitale Währung schafft. Denn sie würde einem Staat nicht nur den totalen Einblick in das Leben des einzelnen Bürgers geben, sondern auch dafür sorgen, dass sich der sozioökonomische Status von Menschen bestimmen lässt.

Dies wir insbesondere auf dem Hintergrund eines Social-Credit-Systems in Kombination mit flächendeckender Kameraüberwachung betont. Auch hier ist China führend, die Kontrolle über das Leben der Bürger wäre bei einer vollen Umsetzung fast absolut. Die Bürger wären am Ende abhängiger vom Staat als umgekehrt, so die Kritiker.

Aber auch die ökonomischen Vorteile liegen auf der Hand. Neben extrem schnellen Transaktionszeiten ließe sich das alltägliche Leben sicherer und schneller gestalten. Denn Transfers auf der Blockchain würden sofort für Liquidität sorgen und könnten damit in verschiedenen wirtschaftlichen Sektoren neue Akzente setzen.

Türkei will Blockchain-Technologie

Die türkische Regierung plant zukünftig in verschiedenen Bereichen auf die Blockchain zu setzen. Der Einsatz soll insbesondere für die Verwaltung vorgesehen sein, aber auch sehr alltägliche Bereiche wie etwa den öffentlichen Nahverkehr berühren.

Nun stellt sich die Frage, ob die EU handeln wird und eigene Pläne vorstellt, die mit einer konkreten Deadline verbunden sind. Man will zwar Facebooks Libra nicht, aber kann gleichzeitig international nicht mithalten.

Auch wenn die Kritikpunkte an staatlichen digitalen Währungen ihre Richtigkeit besitzen, so können sich wirtschaftliche starke Nationen nicht erlauben ins Hintertreffen zu geraten. Sobald die neue Technologie in anderen Ländern ihre Wirkung entfaltet, kann man sich der Sache nicht mehr entziehen.

Quelle: Resmi Gazete

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